Internationaler Verband der Tarifeure


Eine Frau für die OTIF – Ein Interview mit Mag. Sylvia Leodolter

 

(Wien im Juni 2015)

 

Seit dem Jahre 1890 mit der Schaffung der Berner Konvention hat die Zwischenstaatliche Organisation für den internationalen Eisenbahnverkehr (OTIF) eine wechselvolle Geschichte, die immer von Männern geprägt war. Nunmehr kandidiert Frau Mag. Sylvia Leodolter für die Funktion der Generalsekretärin der OTIF und der IVT hat die Gelegenheit genutzt, um mit ihr ein Interview zu führen.

 

1. Frau Mag. Leodolter Sie sind, seit einer Reihe der ausgeübten Funktion durch mehr oder weniger geeignet gewesene männliche Persönlichkeiten, die erste Frau die sich um den Posten einer Generalsekretärin der OTIF bewirbt. Wie bewerten Sie Ihre Chancen als Frau und damit Ihre persönlichen Fähigkeiten für die Erlangung dieser Position?

 

Ich glaube nicht, dass es darum geht, ob eine Frau oder ein Mann besser in der Lage ist, die vielfältigen Aufgaben eines/einer OTIF Generalsekretärs/in zu erfüllen. Es geht vielmehr darum, neue Möglichkeiten zur Förderung und Verbesserung des internationalen Eisenbahnverkehrs – sowohl innerhalb der Europäischen Union aber insbesondere auch auf europäischem Gebiet außerhalb der EU und in den angrenzenden asiatischen und nordafrikanischen Ländern - zu identifizieren und zu nutzen und vor allem darum, das Team und die Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OTIF optimal weiterzuentwickeln und einzusetzen. Für beide Ziele ist es sicherlich von Vorteil, neue Impulse zu setzen, die ich auf jeden Fall einbringen kann.

2. Sie sind im Moment Leiterin des Bereichs Umwelt und Verkehr in der Organisation der Arbeitnehmer Österreichs, der Kammer für Arbeiter und Angestellte in Wien, die über 3 Millionen Beschäftigte vertritt. Wie unterstützen Sie  Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ihrem derzeitigen Tätigkeitsbereich und wie gehen Sie mit diesen um?

 

Mein Aufgabenbereich in den letzten Jahren umfasste die gesamte österreichische Verkehrswirtschaft, die zahlreiche international erfolgreiche Unternehmen im Eisenbahn-, Straßen-, Luft- und Schifffahrtsverkehr umfasst. Eine positive Entwicklung des Sektors – sowohl der Unternehmen als auch deren Beschäftigter – steht dabei im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Nur die profunde Kenntnis der Anliegen und Probleme beider Seiten – der Arbeitnehmer und der Unternehmen – sowie die Expertise und das Engagement unseres Teams machen es uns möglich eine entscheidende Rolle in der österreichischen Verkehrs- und Umweltpolitik zu spielen, bis hin zur direkten Involvierung in den Gesetzgebungsprozess im Rahmen von parlamentarischen Verhandlungen. Da zahlreiche Rechtsmaterien in Europäischen Institutionen oder bei weiteren transnationalen Institutionen beschlossen werden, beschränken sich die Aktivitäten der Abteilung selbstverständlich nicht nur auf die nationale Ebene.  Damit ist mein Team von hochqualifizierten und in ihrem Bereich anerkannten, erfahrenen Experten und Expertinnen durchaus mit jenem der OTIF vergleichbar. Als Führungskraft ist für mich entscheidend, dass es gemeinsam mit dem Team gelingt, Kooperation und Kommunikation so zu entwickeln, dass sich die Expertise und das Engagement der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entfalten können und dass ein optimaler Mix aus Eigeninitiative und Teamarbeit entstehen kann. Meinen Führungsstil kann ich guten Gewissens als kooperativ und wertschätzend bezeichnen und zu meinen besonderen Stärken zählt Entscheidungsfähigkeit und Ausdauer sowie der Blick für das Wesentliche.

 

3. Während alle Generaldirektoren und Generalsekretäre der Organisation bislang  aus dem Staats- bzw. Eisenbahndienst gekommen sind, ergibt sich aus ihrer derzeitigen Funktion erstmals ein Schwerpunkt der Betrachtung des Eisenbahnverkehrs aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Welche Chancen ergeben sich daraus?

 

Zunächst ist mir wichtig zu betonen, dass ich voll hinter den Zielen und Aufgaben der OTIF stehe und dass es mir auch ein persönliches Anliegen ist, den internationalen Eisenbahnverkehr zu fördern, zu verbessern und zu erleichtern. Ich bin seit 17 Jahren in der Verkehrs- und Umweltpolitik tätig und daher bin ich mir der ökologischen und verkehrspolitischen Herausforderungen, denen wir uns in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auf europäischer und globaler Ebene stellen müssen, mehr als bewusst. Ein effizienter nationaler und internationaler Eisenbahnverkehr –sowohl im Bereich des Güter- wie auch des Personenverkehrs – kann und soll ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Wirtschaftssystems sein. Aus meiner jahrelangen beruflichen Erfahrung heraus kenne ich sowohl die Herausforderungen, denen sich die Unternehmen im Verkehrssektor zu stellen haben, als auch jene der Beschäftigten. Gut ausgebildetes und motiviertes Personal ist immer entscheidend für den Unternehmenserfolg und für hohe Qualität von Produkten und Dienstleistungen – auch im Verkehr. Auch wenn Fragen der Ausbildung oder der sozialen Rahmenbedingungen nicht zum primären Aufgabengebiet der OTIF zählen, so spielt zumindest die Ausbildung der Eisenbahnbeschäftigten eine wesentliche Rolle für die Umsetzung und Beachtung der Regelwerke der OTIF in der Praxis und damit für eine positive Entwicklung des internationalen Eisenbahnverkehrs.

 

4. Wenn Sie in die Funktion der Generalsekretärin der OTIF gewählt würden, was würden Sie tun um das Ansehen dieser internationalen Organisation zu stärken und welchen Führungsstil würden Sie dabei bevorzugen?

 

Ich halte es für vordringlich, zwei Ziele konsequent zu verfolgen: Auf der einen Seite die Synergien zwischen der gemeinsamen Eisenbahnpolitik der EU und den Elementen der Regelwerke der OTIF zu identifizieren, die Schnittstellen klar zu definieren und so daran weiterzuarbeiten, dass der internationale Eisenbahnverkehr sowohl innerhalb der EU als auch darüber hinaus im europäischen, asiatischen und nordafrikanischen Raum erleichtert wird und eine zukunfts- und wettbewerbsfähige Alternative zu anderen Verkehrsarten, insbesondere zum Straßenverkehr wird. Auf der anderen Seite ist die OTIF keine rein europäische Organisation und daher all ihren Mitgliedsstaaten verpflichtet und kann und soll eine wesentliche Rolle zur Förderung des Wirtschaftsstandortes und der Handelsbeziehungen spielen. Eine Vertiefung der Beziehungen gerade in Südosteuropa und auch mit Russland und mit den Nachfolgestaaten der UdSSR sowie dem Nahen Osten ist daher von großer Bedeutung.

 

5. Würden Sie der Organisation in erster Linie Einsparungen verordnen oder sehen Sie es als Ihre wichtigste Aufgabe, der OTIF einen erstklassigen internationalen Ruf zu verschaffen?

 

Diese Frage ist einfach zu beantworten: Es geht darum, dass die OTIF ihren Aufgaben optimal und effizient gerecht werden kann. Ob es dazu nötig ist, Weitreichende Veränderungen im Finanzbereich anzustreben oder nicht, kann ich erst beantworten, wenn ich die Budgetlage im Detail kenne. Aber aus meiner Sicht ist eines klar: Die Effektivität einer Organisation wie der OTIF hängt in erster Linie von der Qualität ihrer Arbeit und diese wiederum vom Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Diese wiederum braucht Kontinuität, Anerkennung und eine längerfristige Stabilität. Reine Einsparungsprogramme um ihrer selbst willen sind daher auch meist nicht in der Lage ihre Ziele zu erreichen.

 

6. Da Sie aus einer Arbeitnehmerorganisation kommen, liegt die Frage nahe, in welcher Weise würden Sie die Arbeit Ihrer künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern bzw. erleichtern?

 

Dass ich aus einer Arbeitnehmerorganisation komme bedeutet, dass ich aus meiner Erfahrung mit schwierigen Verhandlungsprozessen sowohl die Seite der Unternehmen als auch jene der Beschäftigten gut kenne und eine Vielzahl von sehr komplexen Anliegen und Forderungen von verschiedenen Seiten und Gruppen zu koordinieren und auszugleichen gelernt habe.Mir ist besonders wichtig zu betonen, dass ich zuerst alle Beschäftigten und ihre Stärken und Aufgaben im Detail kennenlernen möchte. Erst dann wird es möglich sein, über Förderung und Erleichterung reden zu können. Ich halte wenig von einer Organisationsform, in der die Führung glaubt allein zu wissen, wohin die Reise geht. Nur wenn alle an einem Strang ziehen und das auch aus Überzeugung tun, kann eine derartige „Expertenorganisation“ ihre Ziele erreichen. Diese Situation ist sicherlich mit meiner derzeitigen Aufgabe gut vergleichbar und ich wage zu behaupten, dass es mir bisher gut gelungen ist, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren, zu fördern und ihnen auch genügend Freiraum zu lassen, ihre Arbeit engagiert anzugehen. 

 

7. Würden Sie unter Einsatz Ihrer Persönlichkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Personals der OTIF vor jeglicher Diskriminierung oder Mobbing in Schutz nehmen?

 

Die Antwort auf diese Frage versteht sich aus meiner Sicht von selbst und kann daher nur ganz kurz ausfallen: Selbstverständlich! Eine internationale Organisation lebt davon, dass für Diskriminierung kein Platz ist und dass sie eine gute Mischung der Beschäftigten im Hinblick auf ihren kulturellen und sprachlichen Hintergrund aufweisen soll. Nur so können die verschiedenen Anliegen und Zugänge der Mitgliedsstaaten der OTIF bearbeitet und aufgegriffen werden. Ich selbst habe reiche Erfahrung mit interkultureller Kommunikation und bin mir der vielen möglichen Missverständnisse, die es dabei geben kann, bewusst.

 

8. Die OTIF ist eine zwischenstaatliche Organisation mit dem Ziel, den internationalen Eisenbahnverkehr in jeder Hinsicht zu fördern, zu verbessern und zu erleichtern. Anders als bei den sonstigen Verkehrsträgern gibt es auch eine zweite solche Organisation mit dieser Zielstellung, die OSShD mit Sitz in Warschau. Es läge auf der Hand, dass beide Organisationen im Interesse des internationalen Eisenbahnverkehrs zusammenarbeiten sollten, zumal viele Staaten Mitglied in beiden Organisationen sind. Wie stellen Sie sich diese Zusammenarbeit vor?

 

Ich sehe es als ureigene Aufgabe der OTIF mit allen Organisationen zusammenzuarbeiten, die ähnliche Ziele verfolgen oder aber wichtig für die Erreichung der eigenen Ziele sind. OTIF ist keine Organisation der EU, sondern reicht weit darüber hinaus. Viele Mitgliedsstaaten der OSShD sind auch in der OTIF vertreten, daher ist eine Zusammenarbeit im Interesse des internationalen Eisenbahnverkehrs mehr als geboten. In erster Linie geht es dabei darum, Synergiepotentiale zu identifizieren, Synergien auszubauen und effizient zu nutzen.

 

9. Neben den Fachorganisationen des Eisenbahnbereichs haben auch andere internationale Organisationen, vor allem im Umweltbereich, die Förderung des Eisenbahnverkehrs in ihren Programmen. Werden Sie Impulse setzen, um Synergien mit solchen Organisationen zu nutzen?

 

Fragen des Klima- und Umweltschutzes sind heute auf der globalen politischen Agenda der Staats- und Regierungschefs. Der Eisenbahnsektor ist eine wichtige Säule für eine nachhaltige Entwicklung des europäischen Kontinents und darüber hinaus und kann einen bedeutenden Beitrag für die Klimapolitik leisten. Aus meiner Arbeit im verkehrs- und umweltpolitischen Bereich sind mir – zumindest auf europäischer Ebene – einige mögliche Kooperationspartner und Organisationen jenseits des Eisenbahnsektors bekannt, denen die Entwicklung des Sektors ein großes Anliegen ist. Hier sehe ich eine sehr spannende und wichtige Aufgabe auf die OTIF zukommen.

 

10. Die OTIF umfasst gegenwärtig 50 Mitgliedstaaten aus zahlreichen Staaten Europas aber auch aus Asien und Nordafrika. Dennoch ist bei den Herkunftsländern des ständigen Personals ihres Sekretariats, anders als in anderen Organisationen, keine angemessene geographische Verteilung, sondern zum Teil sogar ein Übergewicht bestimmter Staaten zu verzeichnen. Werden Sie Schritte setzen, um eine Änderung dieser Situation zu ermöglichen?

 

Aus meiner Sicht ist es notwendig, zumindest auf mittlere Sicht eine ausgewogene Zusammensetzung des Personals zu erreichen, allerdings natürlich nicht ohne außer Acht zu lassen, dass auch die Arbeit der aktuellen Beschäftigten zu würdigen ist. Wie bereits gesagt, muss ich dazu die Beschäftigten und ihre Fähigkeiten zunächst kennenlernen. Auch in dieser Frage bin ich für eine Veränderung mit Augenmaß, die vom Personal und vor allem auch den Mitgliedsstaaten mitgetragen werden kann.

 

11. Die Beziehungen der OTIF zur Europäischen Union blicken auf eine lange Geschichte zurück und haben sich seit dem Beitritt der EU zum COTIF noch enger gestaltet. Während jedoch sich der - bei der OTIF hohe, jedoch bei der OSShD nicht so hohe - Anteil von Mitgliedstaaten, die zugleich auch Mitgliedstaaten der EU sind, nicht mehr nennenswert erhöhen wird, besteht die Chance, dass beiden Organisationen noch weitere nichteuropäische Staaten  beitreten. Langfristiges Ziel wäre eine Weltorganisation für die Eisenbahn nach dem Muster der IMO und ICAO, wie dies besonders von dem aus der langen Reihe der Generaldirektoren und Generalsekretäre der Organisation herausragenden Initiator der Revision 1999, Herrn Michel Burgmann, betrieben wurde. Welche Möglichkeiten sehen Sie, in Nachfolge von Burgmann diesem Ziel näher zu kommen?

 

Für die Zukunft des Eisenbahnverkehrs und der Unternehmen des Sektors, aber auch für die Eisenbahnindustrie ist es von besonderer Wichtigkeit, dass sie auf einem Markt tätig werden können, auf dem möglichst einheitliche Normen und Rahmenbedingungen herrschen. Nur so lassen sich Skalenerträge erwirtschaften, nur so können Verkehrsdienstleistungen konkurrenzfähig zu anderen Verkehrsträgern angeboten werden. Daher ist eine Erweiterung der Anwendung des COTIF und eine gute Abstimmung mit der OSShD aber auch mit anderen Organisationen auf globaler Ebene, die dazu dienen, die Wettbewerbsfähigkeit der Eisenbahn zu verbessern und den internationalen Verkehr effizienter, schneller und sicherer zu machen, sicher ein wichtiges Ziel, das ich verfolgen werde.

 

12. Im Hinblick darauf, dass die OTIF eine im Umfang und inhaltlicher Vielfalt bedeutende Anzahl verbindlicher Rechtsvorschriften zu betreuen hat, erscheint in ihrem Sekretariat ein mit ausreichendem und hochqualifiziertem Personal ausgestatteter Rechtsdienst unerlässlich. Wie sehen Sie dabei die Rolle von deren Rechtsdienst?

 

Es liegt in der Natur der Sache, dass eine internationale Organisation, zu deren Aufgaben es zählt, eine einheitliche Rechtsordnung für den internationalen Eisenbahnverkehr weiterzuentwickeln und durchzusetzen, ohne hochqualifiziertes juristisches Personal undenkbar ist. Allerdings sind auch andere Fähigkeiten und Aufgabenbereiche im Rahmen eines gut abgestimmten Teams wichtig und dürfen nicht vernachlässigt werden. Mir ist wichtig, die interne Struktur des Sekretariats mit allen Teammitgliedern effizient weiterzuentwickeln und alle Potentiale zu nutzen.

 

13. In der Vergangenheit wurde der Gedanke einer Verlegung des Amtssitzes der OTIF, sowohl in einen Staat der EU als auch innerhalb der Schweiz bzw. der Stadt Bern diskutiert. Welche Ansicht vertreten Sie  dazu?

 

Es kann nicht die erste Aufgabe eines neuen Generalsekretärs sein, sich über eine Sitzverlegung Gedanken zu machen, denn  andere Themen wie eine effiziente inhaltliche, organisatorische und räumliche Weiterentwicklung sind da absolut prioritär. Aus meiner Sicht hat die Schweiz als langjähriger und etablierter OTIF-Sitz als neutrales Land, das mitten in Europa liegt ohne EU-Mitglied zu sein, als Land mit einem sehr gut entwickelten und erfolgreichen Eisenbahnsystem und einer ausgezeichneten Infrastruktur viele Vorteile, die nicht leichtfertig zur Debatte gestellt werden sollten.

 

14. Für die Mitgliedstaaten der OTIF ist die Höhe ihrer Beiträge an die Organisation, deren Verwendung und insgesamt die finanzielle Gebarung der Organisation von erheblicher Bedeutung. Welche Voraussetzungen bringen sie mit, um die sich daraus für Sie als Generalsekretärin insbesondere hinsichtlich der personellen Besetzung, Führung und Kontrolle des Finanzdienstes ergebenden Anforderungen zu erfüllen?

 

Als Ökonomin bringe ich selbst eine gediegene wirtschaftliche Ausbildung – bis hin zu Controlling und Buchhaltung – mit. Darüber hinaus habe ich als Mitglied verschiedener Aufsichtsräte in großen und kleineren Unternehmen – unter anderem der ÖBB und des österreichischen Railregulators SCG, als Rechnungsprüferin beim österreichischen Verband der Öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft, einer Interessenvertretung der wichtigsten österreichischen Unternehmen im Energie-, Verkehrs- und Gesundheitssektor im Eigentum von öffentlichen Körperschaften, sowie als Geschäftsführerin eines Büros zur Unterstützung von Projekten der europäischen Gemeinschaftsinitiative (ESF finanziert) - umfassende Praxis mit Finanzierung und Finanzkontrolle erworben. Im Rahmen meiner aktuellen Funktion als Abteilungsleiterin kann ich über ein beträchtliches Sachbudget verfügen – in erster Linie zur Finanzierung von Studien und Publikationen – und bin dafür auch direkt verantwortlich. Im Hinblick auf die OTIF halte ich es – im Interesse der Mitgliedsstaaten und der Organisation selbst - für besonders wichtig, Transparenz und Effizienz des Rechnungswesens in den Vordergrund zu stellen und den Finanzdienst personell und bezüglich der nötigen Infrastruktur modern und effizient zu organisieren.

 

Besten Dank für Ihre Ausführungen, wobei wir Ihnen für das Vorhaben jeglichen Erfolg wünschen möchten.